Traumhafte Hochzeit auf Schloss Salem

Derzeit geht es bei uns Schlag auf Schlag. Letztes Wochenende noch als Hochzeitsfotograf in der Schweiz, nun wieder in der Heimat. Nicht weit von unserem Fotostudio entfernt ist das Schloss Salem. Ursprünglich war dies ein Kloster des Zisterzienserordens.  Die barocke Klosteranlage entstand vor allem Ende 17. Jhd / Anfang 18. Jhd. Das Münster, im gotischen Stil, entstand über längere Zeit. Baubeginn war Ende des 13. Jhd., vermutlich weil die alte Kirche zu klein geworden war.

Durch Säkularisation ging das Kloster in den Besitz der Markgrafen von Baden über. Seither heißt es Schloss Salem. Seit 2008 ist die Anlage Eigentum des Landes Baden-Württemberg.

Tanja und Andreas waren einige Monate vor ihrer Hochzeit bei uns. Dabei besprachen wir die Möglichkeiten, wo wir Bilder machen könnten. Die Idee, einen First-Look vor der Trauung zu machen fanden sie sehr gut. Auch unseren Vorschlag, die Paar-Aufnahmen doch im Schlossgarten des Schloss Salem zu machen. Im Frühjahr war ich dann dort, um mich über die aktuellen Bedingungen zu informieren. Es gibt die Möglichkeit ein Paket für Außenaufnahmen im Garten zu buchen oder als Kombi-Paket mit der Möglichkeit Bilder im Schloss zu machen.

Monate vor der Hochzeit weiß man natürlich nicht, wie das Wetter sein wird. Daher hatte Andreas das Paket mit Schloss gebucht. Am Hochzeitstag war das Wetter dann doch schön, aber auch nicht 100% sicher. Die eine oder andere dunkle Wolke baute sich am Himmel auf. Ein Gewitter war nicht auszuschließen.

Den First-Look machten wir im Schlossgarten. Dort gibt es einen sehr schönen Rosenpavillion in der Mitte des Irrgarten. Ich wartete mit Andreas dort während meine Partnerin Angela die Braut dorthin führte.

Der First-Look ist immer wieder ein toller Moment. Wenn sich das Paar zum ersten Mal mit Brautkleid bzw. dem Hochzeitsanzug sieht. Auch für Andreas war das Brautkleid seiner Frau eine Überraschung. Nach einigen Aufnahmen dort gingen wir mit unserer Führerin in das Schloss. Sie hat uns Türen geöffnet, die sonst verschlossen sind. Das Shooting fand vollkommen ohne Zeitdruck seitens der Schlossverwaltung statt. Nur der Termin für die kirchliche Trauung war unser Limit.

Nachdem wir alle möglichen Räume genützt hatten, ging es noch einmal hinaus. Nach einigen Aufnahmen auf dem Freigelände war es Zeit, Richtung Kirche gehen. Die kirchliche Trauung war in Salem-Beuren, einem kleinen Ort wenige Kilometer von Salem entfernt.

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Noch bevor das Brautpaar kam, fotografierten wir etwas die Kirche. Da beide aktiv im Musikverein sind, wurde die Trauung von einigen Musikern musikalisch begleitet. Leider schränkte der Dekan, der die Trauung durchführte, unsere Aktivitäten ein. Es war das erste Mal, dass dies uns in diesem Maß passierte.

Liebe Pfarrer: Wir verhalten uns immer sehr rücksichtsvoll, respektieren die Liturgie, fotografieren immer ohne Blitzlicht und meist nur, wenn gesungen wird. Wir bewegen uns so wenig wie möglich und nur so viel wie notwendig.

Die anschließende Feier fand dann im Dorfgemeinschaftshaus statt, welches das Brautpaar ganz toll eingerichtet und dekoriert hatte. Hier kam dann zum ersten Mal die Drohne zum Einsatz. Mit dem Musikverein waren es etwa 150 Gäste, die auf das Gruppenfoto sollten. Ohne Treppe oder ähnlichem in Augenhöhe kaum zu realisieren. Also machte ich das Gruppenfoto aus der Luft. Der Trauzeuge hatte dazu ein Herz auf dem Boden ausgelegt, in das die Gäste bewegt wurden. Einmal winken und das Foto war im Kasten.

Nach dem Buffet wechselten sich Programmpunkte und Party und es wurde noch eine rauschende Feier, die am nächsten Morgen erst endete. Vielen Dank an Tanja und Andreas, dass wir euch begleiten durften.

 

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