First wedding 2017 – I’m singing in the rain

Die erste Hochzeit im neuen Jahr – auch für uns immer wieder aufregend. Die Ausrüstung nach der Winterpause checken, sich wieder auf die Kameraeinstellungen fokussieren, die für die Hochzeit wichtig sind und die Accessoires zusammensuchen. Eva und Oliver hatten bei uns die kleine Hochzeitsreportage gebucht. Für das Brautpaar-Shooting hatten wir einen First-Look vor der Trauung vereinbart.

An den Tagen zuvor checken auch wir den Wetterbericht täglich. Klar, wir wünschen jedem Brautpaar Sonnenschein und gerade Mitte März warme Temperaturen. Doch auf das Wetter haben auch wir keinen Einfluss. Die ganze Woche war es noch frühlingshaft schön. Am Freitag sogar noch Temperaturen bis 18 Grad am Bodensee. Doch schon am Mittwoch zeichnete es sich ab, dass am Samstag ein Tiefdruckgebiet auch am Bodensee wirksam wird.

Am Freitag waren wir deshalb noch einmal extra einkaufen, um noch einen zweiten Schirm zu organisieren. Als Fotograf überlegt man sich ständig neue Bildideen. Wir haben dann vier oder fünf Geschäfte besucht, um das Richtige zu finden. Die Wetterprognosen waren für den Samstag überhaupt nicht gut. Ich rechnete schon mit dem Schlimmsten.

Am Abend zuvor konnte ich noch Sterne am Himmel sehen – so hatte ich doch etwas Hoffnung, dass es nicht ganz so schlimm wird. Das Problem ist einfach: Wenn um diese Jahreszeit ein Tiefdruckgebiet kommt, dann gehen die Temperaturen in einen unangenehmen Bereich. Sommerregen ist wesentlich angenehmer.

Am späten Vormittag trafen wir uns dann für den First-Look. Der erste Moment war noch sehr schön. Die ersten Bilder gingen auch noch einigermaßen. Doch dann war es einfach zu kalt und zu unangenehm. Als Fotograf muss man etwas fühlen, wie es dem Brautpaar geht und hier ging es der Braut mit den äußeren Bedingungen zunehmend schlecht. Deshalb haben wir das vorzeitig abgebrochen und ich machte den Vorschlag, noch ein paar Bilder an der Location nachzuholen. Ein Entgegenkommen meinerseits.

Ich verstehe das – da freut man sich auf den schönsten Tag und dann regnet es und vor allem: Es ist bitterkalt (wir hatten dann acht Grad plus). Jede/r reagiert unterschiedlich darauf. Ich, als Fotograf, fotografiere auch bei Minus 10 Grad.

Zur kirchlichen Trauung etwas später hatte sich die Braut dann wieder etwas erholt. Das Kleid war gesäubert und im Vordergrund stand die Zeremonie. Sogar der Sektempfang nach der Trauung war möglich – es regnete nicht.

An der Location machten wir dann die Gruppenbilder, die wir eigentlich am Vormittag geplant hatten. Das Beste daraus machen – das ist unsere Einstellung und sollte auch die der Brautpaare sein… Falls es überhaupt nicht geht, besteht immer noch die Möglichkeit, ein After Wedding Shooting zu machen 😉

Hochzeit Sipplingen

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