Diane & Simon, 22.06.2019, Deggenhausertal

Ups, das sollte eine große Hochzeit werden… Aber so ist es, wenn Braut oder Bräutigam Mitglied eines Vereins ist. In diesem Fall war es die Braut, die im Musikverein Roggenbeuren musiziert.

Im ersten Vorgespräch sollten es nur wenige Musiker sein, die auf der Empore die kirchliche Trauung begleiten. Im zweiten Gespräch kam dann schon die Anmerkung “es könnten doch ein paar mehr sein…”.  Wenn es möglich ist, fotografieren wir in der Kirche auch immer wieder gerne von der Empore – das ermöglicht überraschende Bilder. Doch die Empore war dann bis zum letzten Quadratmeter belegt mit Musikern. Es wollte dann doch jede/r dabei sein 🙂

Doch noch einmal zurück an den Anfang: Wir lieben diese Hochzeiten in kleinen Ortschaften, wo vielleicht alle zwei oder drei Jahre einmal eine Hochzeit stattfindet und damit ein Ereignis für das ganze Dorf ist.

Die beiden hatten die Hochzeit von Beginn “groß” geplant. Etwa 100 Gäste waren eingeladen. Dazu kamen zum Sektempfang die Musikerinnen und Musiker und Bekannte aus dem Dorf.

Das “Getting Ready” fand sehr familiär im Elternhaus und in der eigenen Wohnung statt. Es ist immer wieder schön solchen Menschen zu begegnen, die noch sehr geerdet sind. Hier gibt es keinen Handy-Empfang, auf der Wiese nebenan grasen die Kühe und auf der anderen Wiese reifen die Äpfel die am Ende zu Most und Apfelsaft verarbeitet werden.

Entsprechend hatten sich die beiden einen Platz ganz in der Nähe für ihren “First Look” ausgewählt. Ein schöner Aussichtspunkt von dem der Bodensee zu sehen ist und im Hintergrund die Alpen leuchten. Begleitet von den Trauzeugen war es ein toller und rührender Moment als sich die beiden zum ersten Mal im Hochzeitskleid bzw. -anzug gegenüber standen. Ein Moment, wo wir beiden gerne einfach fünf Minuten geben, für sich zu sein. So viel Zeit muss sein…

Im Anschluss hatten alle noch einmal Zeit sich im Elternhaus der Braut etwas zu stärken und zu sammeln. Dann ging es auch schon gleich los zur nicht weit entfernten Kirche. Trotzdem sich beide schon zuvor gesehen hatten, war es dann doch für beide noch einmal ein aufregender und berührender Moment. Unverkennbar war der Stolz des Bräutigams, seine Braut in die Kirche zu führen.

Nach der Trauung ging es zur nicht weit entfernten Location in Heiligenberg. Mit sehr viel Liebe zum Detail hatte das Brautpaar die Location selbst geschmückt und dekoriert. Dass die Anspannung des Tages nun abgefallen war, war unübersehbar. Sichtlich konnten die beiden das Fest genießen und versäumten es nicht sich bei allen zu bedanken, die zu diesem tollen Tag beigetragen haben.

Wir hatten viel Spaß mit den beiden und erinnern uns gerne an diese tolle Hochzeit…

 

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